Die Düstere Seite der Superhelden – Das Problem mit DC

DC ist neben Marvel einer der größten Comicverlage, zu DC gehören Figuren rund um Batman, Superman und der kompletten Justice League. Seit Jahren versucht der Verlag sowie Marvel ein Cinematic Universe aufzubauen und das ist das Problem mit DC. Es geht um Franchises, die nicht zusammengehören, um Batman mit Helikopter-Eltern und keinen Mut, was Eigenes zu erschaffen.

Die Geschichte von DC Comics

Gegründet wurde der Verlag 1934 von Malcolm Wheeler-Nicholson als National Allied Publications. Der heutige Name „DC Comics“ leitet sich von einer der ersten, sehr erfolgreichen Comicserien des Verlages Detective Comics ab, die seit 1937 erscheint. Der Verlag ist seit 1969 eine Tochtergesellschaft des WarnerMedia-Unternehmens Warner Bros. Entertainment. Die erste Veröffentlichung war “New Fun Comics” (später More Fun Comics), ein Comicmagazin, das zwischen 1935 und 1947 herausgebracht wurde.

1938 trat zum ersten Mal Superman in den Action Comics auf. Bald folgten weitere kostümierte Helden wie Batman, Wonder Woman, The Flash und Green Lantern sowie das erste Superheldenteam, die Justice Society of America. Es gab zahlreiche verschiedene Geschichten zu den unterschiedlichen Superhelden, das Multiverse. 1985/1986 verkleinerte DC sein Multiverse stark mit der Comicreihe “Crisis on Infinite Earths”. Heute umfasst das Multiverse 52 Erden.

Die Universen von DC

Neben dem Film-Universum (DC Extended Universe) gibt es noch weitere Universen beziehungsweise losgelöste Filme und Serien. Zum DCEU gehören die Filme Man of Steel, Batman v Superman: Dawn of Justice, Suicide Squad, Wonder Woman, Justice League, Aquaman, Shazam!, Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn und Wonder Women 84. Das DCEU soll mit dem The Flash-Film ein kleines Reboot bekommen.

Das Arrowverse umfasst die Serien, die mit der Serie „Arrow“ verbunden sind, hier gibt es verschiedene Universen. Zu diesem Universum gehören Helden wie Arrow, The Flash, Supergirl und Batwoman. Mit Superman & Lois ist auch Superman im Universum verankert, auch Batman.

Das DC Universe ist kein richtiges Universum, sondern ein Streamingdienst. Produktionen sind die Serien Titans, Young Justice: Outsiders, Doom Patrol und Swamp Thing. Die Batman-Trilogie von Christopher Nolan ist losgelöst von den anderen Filmen, auch der neue Joker gehört auch zu keinem Universum. Die Serie „Gotham“, die Vorgeschichte von Batman, ist losgelöst.

Keine klare Linie

Wie man vielleicht schon erkannt hat, ist es sehr undurchsichtig, was zusammengehört und was nicht. Das ist das Problem nicht zu wissen, wenn was angekündigt wird, zu wem das gehört und welche Version der Helden beinhaltet sind. DC bzw. Warner möchte nicht nur ein Universe haben, sie wollen ein Multiverse. Was nicht schlimm ist, aber dann sollten sie eine klare Linie haben. Ich wüsste jetzt nicht wie „Shazam!“ ins DCEU passt.

Der Schutz des Batmans?

Es gibt viele Ableger aus dem Batman-Verse nur ohne Batman. DC möchte Batman nicht überall zeigen, höchstens Bruce Wayne. In der Fox-Serie “Gotham” geht es um die Stadt Gotham vor Batman. Hier dürfen alle Charaktere aus Gotham auftreten, außer Batman und Joker. DC bzw. Warner will Batman schützen, aber warum? Batman ist neben Superman die Figur von DC, es gibt schon verschiedene Versionen von ihm. Es macht es auch nicht besser, wenn er nur erwähnt wird. In der DC-Universe-Serie “Titans” nimmt Batman eine Rolle ein, aber es wird nur Bruce Wayne gezeigt oder Batman in Silhouette. Entweder wird Batman bzw. Bruce Wayne gezeigt oder gar nicht erwähnt, das wäre das Beste.

Die Düstere Seite ist zu düster

Das DC die Vision von Zack Snyder gar nicht mögen, ist seit spätestens “Justice League” von 2017 bekannt. Nachdem der Film “Batman v Superman: Dawn of Justice” eher ein Flop war, wollte Warner in die Richtung des MCU gehen und von der düsteren Atmosphäre weg. Warum will DC eine Marvel-Kopie werden? Auch wenn Marvel schon Jahre sich ein Universum aufgebaut hat, ist es nicht zu spät, es auch zu machen, nur anders. Wenn es sogar in “Deadpool 2” erwähnt wird, das DC düster ist, kann man doch so weitermachen. “Zack Snyder’s Justice League” hat gezeigt, es wäre möglich, ein düsteres Universum aufzubauen.

Kann sich DC gegenüber Marvel behaupten?

Ja können sie, wenn sie ihren eigenen Weg gehen. Mit “Joker” aus 2019 hat man gesehen, dass auch R-Rated Inhalte funktionieren und man muss Marvel nicht nachmachen. Mit dem “The Flash” Film, der 2022 erscheinen soll, soll es ein Soft-Reboot des DCEU stattfinden. Da sollte DC einen genauen Plan haben und jemanden, der das Ganze überblickt, wie Kevin Feige bei Marvel. Der große Fehler war es, das man einen Film gemacht hat mit vielen Charaktere, die man nicht erklärt hat. Bei dem “Suicide Squad” von James Gunn werden 17 Charaktere im Film auftreten, da ist es aber nicht wichtig, die ganze Geschichte zu wissen. Nur nicht bei “Justice League”. Wer ist Cyborg? Warum ist Wonder Woman auf der Erde? Das sind Fragen, die vorher geklärt werden sollte, bevor man eine Gruppierung zusammenstellt.

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